Profil eines Mannes, in dem sich Berge, Wald und ein Sonnenaufgang spiegeln

Eine Frage.Viele Perspektiven.Deine Antwort.

Bring mit, was dich gerade beschäftigt: wo du feststeckst, was zwischen dir und anderen steht, was du tun würdest, wenn du kein Geld verdienen müsstest. Andere schauen aus ihrer Richtung darauf. Keine Sicht muss gewinnen.

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Der Berg

Offene Fragen

Jede Frage bleibt einige Wochen offen. Die Farben zeigen, aus welchen Richtungen schon geantwortet wurde und wo noch eine Sicht fehlt. Wenn eine Frage schließt, wird sie zu einem Spiegel verdichtet.

Tiefenfrage

Was hält dich an einem Ort, an dem du nicht mehr sein willst?

Eine Tiefenfrage hat vier Unterfragen. Jede führt dich in eine andere Richtung, und mit jeder wechselst du den Blickwinkel auf deine eigene Lage. Du wählst aus und kannst ergänzen.

  1. 1

    Was spürst du, wenn du dir vorstellst zu gehen?

    AngstErleichterungSchuldLeere
  2. 2

    Was würde jemand sehen, der dich von außen beobachtet?

    PflichtGewohnheitTreueBequemlichkeit
  3. 3

    Was hat dir dieser Ort gegeben, das du mitnehmen würdest?

    MenschenKönnenSicherheitnichts
  4. 4

    Was würde beginnen, wenn du loslässt?

    FreiheitUngewissheitetwas Eigenesweiß ich nicht
Tiefenfrage beantworten
Alle offenen Fragen Eigene Frage stellen Beispielfragen und -unterfragen. Später werden sie live aus dem Forum geladen.

Der Spiegel

Wenn eine Frage schließt, verdichte ich alle Perspektiven zu einem Spiegel. Keine einzelne Antwort, keine Namen, sondern das, was sichtbar wird, wenn viele aus verschiedenen Richtungen auf dasselbe schauen.

Die Spiegel erscheinen zuerst hier in der Agora. Später fließen sie in den dritten Band ein.

Hör in eine Frage hinein:Was würdest du tun, wenn du kein Geld verdienen müsstest?

Ich würde genau dasselbe tun wie jetzt. Das hat mich beim Schreiben erschreckt.

Wer bist du, wenn das Display ausgeht?

Nimm die Frage mit nach draußen. Fünf Minuten Stille reichen für den Anfang.

Praxis

Kleine Experimente zum Selbsttesten. Keine Anleitung und kein Coaching, sondern eine Einladung, etwas auszuprobieren und genau hinzuschauen. Was du bemerkst, kannst du zurück in die Agora bringen.

Versuch

Fünf Minuten vor dem ersten Blick

Was du tust
Morgens fünf Minuten sitzen, bevor du zum ersten Mal aufs Handy schaust.
Worauf du achtest
Was als Erstes in dir auftaucht, wenn nichts von außen kommt.
Erzähl, was du bemerkt hast
Versuch

Die Gegenrichtung

Was du tust
Nimm eine Überzeugung, die dir wichtig ist, und schreib drei Sätze aus der entgegengesetzten Sicht.
Worauf du achtest
An welcher Stelle es dir schwerfällt weiterzuschreiben.
Erzähl, was du bemerkt hast
Versuch

Ein Gespräch ohne Ratschlag

Was du tust
Hör jemandem zu, ohne einen einzigen Rat zu geben.
Worauf du achtest
Den Moment, in dem du helfen willst, und was dann in dir passiert.
Erzähl, was du bemerkt hast

Du entscheidest, was du ausprobierst. Wenn sich etwas nicht gut anfühlt, hör auf.

Das Nachtbuch

Für das, was du sonst niemandem sagst.

Schreiben macht greifbar, was im Dunkeln keine Form hat. Was auf dem Papier steht, kannst du ansehen, statt nur darin zu stecken. Hier kannst du es aufschreiben, vollkommen anonym: kein Konto, kein Name, keine gespeicherte Adresse. Auch ich weiß nicht, wer schreibt.

Das Nachtbuch ist für die schweren Dinge: Missbrauch und Gewalt, Hoffnungslosigkeit, Sucht, Angst, Verlust, Scham. Was hier geteilt wird, kann später anderen helfen, durch ihre eigene Nacht zu gehen.

  1. Nur für dichDein Text bleibt auf deinem Gerät und verlässt es nie. Schon das Schreiben allein kann entlasten.
  2. Nur für den SpiegelDein Text wird nie veröffentlicht. Er fließt nur verdichtet in die Spiegel und in den dritten Band ein, nie wörtlich.
  3. Anonym teilenNach Durchsicht erscheint er im Nachtbuch und fließt in die Spiegel ein. Ohne Kommentare, ohne Bewertung.

Wenn du gerade in Gefahr bist: Weil das Nachtbuch anonym ist, kann dich hier niemand erreichen. Bitte ruf selbst an, jetzt.

142 Telefonseelsorge Österreich 0800 111 0 111 Deutschland Notruf 144 oder 112

Keiner geht diesen Grat allein.

Eine Seilschaft ist keine Gruppe von Followern. Jeder klettert selbst und hält den anderen.

Schreib am dritten Band mit.

Die Agora ist eine Einladung. Was hier aus vielen Richtungen zusammenkommt, wird Teil der Arbeit am nächsten Buch. Du entscheidest, wie weit du dich einbringst.

Josef Krische

JosefIch stelle die Fragen und verdichte die Spiegel. Kein Lehrer, kein Guru. Bessere Antworten als du habe ich nicht.

Was mit deinen Worten geschieht

  • Deine Perspektive geht in den Spiegel ein, nie wörtlich und nie mit deinem Namen.
  • Wenn du möchtest, nenne ich dich in der Danksagung des Buches. Das entscheidest du selbst.
  • Dass die Spiegel in meine Bücher einfließen dürfen, ist offen geregelt. Die Vereinbarung dazu steht in den Nutzungsbedingungen.
  • Die Gespräche liegen auf einem eigenen Server in der EU. Keine Werbung, kein Weiterverkauf.

Eine Perspektive geben

Antworte auf eine offene Frage, aus deiner Richtung und in deinen Worten. Es gibt kein Richtig und keine Abstimmung.

Zu den offenen Fragen

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Eine Idee einbringen

Eine Frage, die gestellt werden sollte. Ein Format, das fehlt. Eine Aktivität, die du dir wünschst. Die Ideenwerkstatt ist offen.

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Eine eigene Frage stellen

Was dich gerade umtreibt, beschäftigt meist auch andere. Stell es in die Mitte und schau, was aus den vier Richtungen zurückkommt.

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Gesprächsrunden

Eine Frage, ein paar Menschen, ein Abend. Wir legen die Perspektiven live nebeneinander und schauen, wo sich die Mitte zeigt.

Nächste Runde ansehen

Ein philosophisches Gespräch, keine Beratung und keine Therapie.

Woher die Fragen kommen

Die Agora ist die offene Seite eines Werks. Wer tiefer gehen will, findet hier den Ursprung und einen stillen Begleiter für den Alltag.

Buchcover „Der Einklang des Paradoxen“ von Josef Krische
Das Buch

Der Einklang des Paradoxen

Geschrieben auf über 1.500 Metern in den steirischen Bergen. Keine Lebenshilfe, sondern eine Art zu sehen.

„Das Paradoxon ist kein Fehler, der gelöst werden muss. Es ist die Grundstruktur dessen, was wir Wirklichkeit nennen.“
Zum Buch
Abendhimmel über dem Bergrücken
Der KI-Begleiter

alpinyogi.ai

Sie trackt nicht deine Leistung und optimiert nicht deinen Tag. Ein Resonanzraum, in dem du die Gedanken aus dem Buch auf dein eigenes Leben anwendest.

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